Gesundheitspsychologie

Die Gesundheitspsychologie ist ein Teilgebiet der Psychologie. Ihre Ausübung ist seit 1991 gesetzlich geregelt. Zu den Hauptaufgaben von Gesundheitspsychologinnen
und -psychologen gehören:

  • Durchführung geeigneter Maßnahmen für die Förderung und Erhaltung der Gesundheit (Gesundheitsförderung)
  • Bestimmung von Risikoverhaltensweisen,
  • Mitwirkung bei der Vorbeugung (Prävention) von Krankheit
  • Unterstützung bei der Bewältigung von Erkrankungen und die Wiederherstellung (Rehabilitation) von Gesundheit mittels psychologischer Methoden und
  • die Mitarbeit bei der Verbesserung des gesundheitlichen Versorgungssystems.

Gesundheitspsychologinnen und -psychologen beraten und behandeln einzelne Personen und Familien, führen Gesundheitsberatung und Trainings mit Gruppen durch und entwickeln gesundheitsfördernde, präventive und rehabilitative Maßnahmenprogramme, an denen Institutionen, Organisationen und Berufsgruppen oder Laien unterschiedlichster Bereiche beteiligt sind. Außerdem beraten sie Organisationen und Institutionen hinsichtlich gesundheitsfördernder Aktivitäten.

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Beispiele von Fälle:

  • Erkennen und Abbau des eigenen Risikoverhaltens (z. B. in Bezug auf Ernährung, Bewegung, Arbeit, Nikotin, Alkohol, Drogen) und Training gesundheitsfördernder Verhaltensweisen.
  • Umgang mit Schmerz, chronischer Erkrankung und Behinderung
  • Bewältigung der psychosozialen Belastungen bei akut auftretenden lebensbedrohlichen Erkrankungen.
  • Information und Aufklärung über Gesundheitsrisiken und gesundheitliche Schutzfaktoren in unterschiedlichen Lebensphasen und Situationen
  • Verminderung von Stressbelastungen

Weitere Kompetenzen

Psychologie